Wenn Windows DVD-/CD-Laufwerke nicht mehr erkennt
Geschrieben von Thomas Falkner - 24.04.11 um 02:04Werden CD- oder DVD-Laufwerke unter Windows XP, Vista oder Windows 7 im Explorer nicht mehr angezeigt, hilft es sich über den Gerätemanager einen genaueren Überblick des Problems zu verschaffen. Erscheint das Laufwerk im Gerätemanager mit einem gelben Ausrufezeichen versehen und wird in den Eigenschaften des Geräts der Fehler Code 19 ausgewiesen, deutet das auf eine nicht vollständig bei der Deinstallation entfernte Brennsoftware wie z.B. Nero hin.
Dieses Hardwaregerät kann nicht gestartet werden, da dessen Konfigurationsinformationen (in der Registrierung) unvollständig oder beschädigt sind. (Code 19)
Damit die Laufwerke wieder im Explorer erscheinen, müssen die von der Software in der Registrierung gesetzten Werte manuelle entfernt werden.
- Öffne dazu das Programm regedit (Start-> Ausführen -> regedit).
- Expandiere den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E965-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}
- Lösche die Parameter UpperFilter und – sofern vorhanden – LowerFilter
- Starte Windows neu.
.
Auf das DVD oder CD-Laufwerk sollte nun wieder zugegriffen werden können.
Wenn der Schreibtisch Desktop heißt
Geschrieben von Thomas Falkner - 14.04.11 um 11:04Wenn plötzlich der Schreibtisch unter Mac OS X Desktop oder Dokumente Documents heißen, liegt es wahrscheinlich daran, dass die versteckte Datei .localized in jeweiligen Ordner gelöscht wurden. Um das Problem zu lösen genügt es die Terminal.app zu starten, z.B. mit cd Desktop in den entsprechenden Ordner zu wechseln und mittels
touch .localized
die Datei wieder anzulegen. Im Finder sollte der Ordner nun wieder in der konfigurierten Landessprache angezeigt werden.
Linux: Mehrere IP-Adressen an ein Netzwerkinterface binden
Geschrieben von Thomas Falkner - 25.08.08 um 10:08Manchmal ist es erforderlich mehrere IP-Adressen an ein Netzwerkinterface zu binden. Nur so lassen sich beispielsweise auf einem angemieteten Rootserver mit nur einer Netzwerkkarte Websites unter verschiedenen IP-Adressen hosten – Voraussetzung dabei ist selbstverständlich, dass der Hoster zusätzliche IP-Adressen zur Verfügung stellt.
Linux bietet mit dem Konzept der virtuellen Netzwerkinterfaces eine elegante Lösung, um an einen Netzwerkadapter viele IP-Adressen zu binden. Jede physikalisch Netzwerkkarte trägt einen eindeutigen Namen, etwa eth0 für die erste Karte oder eth1 für die zweite Netzwerkkarte. Für jede physikalische Netzwerkarte lassen sich mehrere virtuelle Interfaces mit einer eigenen IP-Adresse konfigurieren. Dazu ist das physikalische Interface (eth0, eth1, eth2 usw.) gefolgt von einem Doppelpunkt und der Nummer des zu erstellenden virtuellen Interface anzugeben. So bezeichnet eth0:1 das erste virtuelle Interface an der physikalischen Netzwerkkarte eth0 und eth1:5 das fünfte virtuelle Interface an der zweiten Netzwerkkarte eth1.
Die virtuellen Netzwerkschnittstellen lassen sich mit den gleichen Werkzeugen konfigurieren, wie ihre physikalischen Pendants.
Um beispielsweise manuell die IP-Adresse 192.168.35.100 an die Netzwerkkarte eth0 zu binden, genügt es folgenden Befehl mit root-Rechten auszuführen.
ifconfig eth0:1 192.168.35.200 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.35.255 up
Möchte man die manuell vorgenommene Konfiguration dauerhaft hinterlegen, wäre unter Debian die /etc/network/interfaces wie folgt zu editieren:
auto eth0:1
iface eth0:1 inet static
address 192.168.35.200
netmask 255.255.255.0
broadcast 192.163.35.255
Autovervollständigung für Windows-”Shell”
Geschrieben von Thomas Falkner - 09.03.07 um 05:03Die von mir sehr geschätzte Autovervollständigung der BASH lässt sich auch der Windows 2000/XP-Kommandozeile beibringen.
Dazu muss nur der Registryschlüssels HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor\CompletionChar mit einen als DWord-Wert kodierten Tastaturscancode belegt werden. Wie unter der BASH nutzte ich die Tabulatortaste mit dem Scancode 00000009. Wenn ich mich nun auf der Windowskommandozeile bewege, reicht ein Druck auf die Tabulatortaste um angefangene Datei- und Verzeichnisnamen automatisch zu vervollständigen. Sehr praktisch.