Qualitätsmängel MacBook

Die Enttäuschung über mein MacBook wird immer größer. Zumindest die Verarbeitung meines Exemplars ist wesentlich schlechter als von vielen Lowbudget-Notebooks. Wie schon mal in diesem Blog beklagt, klemmen einige Tasten und das Display öffnet und schließt mit deutlichen Widerstand, dessen Überwindung zu einem vernehmbaren Knacken führt.
Nun hat sich heute noch ein Teil vom Rand des Topcase gelöst, ohne dass das MacBook über Maß – etwa durch einen Sturz – beansprucht worden wäre.

MacBook mit gebrochenen Topcase

Ursprünglich sollte mein nächstes Notebook ein MacBook Pro werden, nun liebäugle ich doch wieder anderen Herstellern, die bessere Ausstattung und Qualität zum kleineren Preis bieten.

IP verloren? ARP hilft!

Beim Konfigurieren einer LaCie Ethernet Disk lief irgendwas schief und das Gerät war über die konfigurierte IP nicht mehr ansprechbar. Für solche Fälle sieht LaCie eine Option vor das Gerät mittels Restore-CD auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Diese Lösung ist jedoch in zweierlei Hinsicht problematisch: Zum einem werden dabei nicht nur alle Einstellungen zurückgesetzt, sondern auch alle Daten gelöscht! Zum anderen wird dazu ein externes USB-CD-Laufwerk von Nöten, dass auch nicht immer vorhanden ist.
Für den stattlichen Preis jenseits 1000 Euro für die 2TB-Variante, darf man Komfort erwarten. Ganz abgesehen davon, dass ein Konfigurationsutility offensichtlich zu Abstürzen neigt, die gleich die gesamte Konfiguration des Netzwerkinterface zerschießen.

Doch zum Glück lässt mit ein wenig KnowHow die IP-Adresse wiederherstellen, ohne Konfiguration und Daten zu löschen:

Zuerst die LaCie über Crossoverkabel direkt an einen Rechner anschließen, dann mit arp -s IP_ADDR MAC_ADDR einen statischen ARP-Eintrag zu erzeugen. Wobei IP_ADDR eine freie IP-Adresse im Subnetz des Rechners ist und MAC_ADDR die MAC-Adresse der LaCie (findet sich auf dem Typenschild).

Nun ist es wieder möglich über die gewählte IP auf das Webinterface zuzugreifen und dauerhaft eine IP zu konfigurieren.
Prinzipiell funktioniert das mit jedem TCP/IP-Gerät, das über eine MAC-Adresse verfügt.

Allerdings verwundere ich mich darüber, dass LaCie den Aufwand betreibt die Network Disk mit PS/2-Anschlüssen und einen VGA-Ausgang zu versehen, aber über die so erreichbare Konsole keine Option vorsieht das Netzwerkinterface zu konfigurieren.

Ich will einen neuen Mac

1 GB RAM sind anscheinend zu wenig für mein kleines MacBook. Nach drei Stunden Arbeit (nichts außergewöhnliches: TextMate, CyberDuck, Terminal, iPhoto, iTunes, Mail und Safari) hat Darwin 370688 Speicherseiten ausgelagert. Das dürfte bei 1024 MB RAM eigentlich nicht sein. Kann es denn sein, dass OS X so verschwenderisch mit Speicher umgeht?

370688 Seitenauslagerungen

Da Arbeitsspeicher auch nicht mehr die Welt kostet, könnte ich auch auf 2 GB aufrüsten. Doch so richtig zufrieden bin ich mit meinem MacBook ohnehin nicht mehr: Der Spannungswandler pfeift, die Backspace-Taste ist klapprig, das Gehäuses nicht richtig verschraubt, der Displaydeckel knackt beim Öffnen und das Gerät wird einfach viel zu heiß. Der pfeifende Spannungswandler und die klapprige Tastatur sind allgemeine Mängel der ersten Revision des MacBooks, die zwar enttäuschend sind, aber wahrscheinlich keine Reklamation rechtfertigen würden. Die übrigen Mängel ließen sich zwar auch als Kleinigkeit verbuchen, könnten aber in ihrer Summe genügen um das MacBook auszutauschen.
Mich ärgert ohnehin, dass gut einem Monat nach dem Kauf die Revision 2 des MacBooks mit schnelleren Prozessor, verdoppelten Arbeitsspeicher und größere Festplatte zum gleichen Preis zu haben war. Ob es möglich ist das MacBook gegen eines der zweiten Revision auszutauschen und in diesem Zuge auf 2 GB aufzustocken? Wir werden sehen.

Wenn das Netzteil verreckt

Momentan stelle ich auf Basis von Debian Etch eine eigene Distribution für Terminalrechner zusammen. Dabei gilt es solche Probleme zu lösen wie etwa Anbindung von Touchscreens an X.Org, Ansteuerung eines Mikrocontrollers über CGI und nicht zuletzt Firefox für den Kioskmodus anzupassen.
An den Rande der Verzweiflung hat mich getrieben, dass mein Mini-ITX-Testsystem gelegentlich abgeschaltet hat. Da der Rechner bisher unter Sarge problemlos arbeitete, ging ich davon aus, dass der Grund für die Totalabstürze meine Kernelmodifikationen seien. Als die Box jedoch auch mit dem Standardkernel abstürzte, dränge sich mir der Verdacht auf, dass das Netzteil defekt sein könnte. Mit dem Multimeter konnte ich meinem Verdacht bestätigen: Liefern sollte das Netzteil eine Ausgangsspannung von 12V DC mit einer Toleranz von 5%. Mein Messwerte schwankten zwischen 9V und 14V.
Zwar ist auf dem Netzteil noch Garantie, aber bis das ausgetauscht ist dürfte einige Wochen ins Land ziehen. Momentan betreibe ich die Box an einem alten ATX-Netzteil, aber das ist keine sinnvolle Lösung, weil die Stromversorgung der 2.5″ Festplatte etwas wacklig ist.

Aufgeschraubtes Mini-ITX-System mit defektem Netzteil

Morgen werde ich versuchen bei Conrads einen Ersatz zu organisieren. Das hier sollte passen. Lediglich beim Stecker bin ich mir unsicher. Ob die wohl genormt sind?

ATX/ITX automatisch einschalten

Manche Rechner sollten nach einen Stromausfall automatisch neustarten oder generell durch Stromzufuhr einschaltbar sein. Bevor mensch nun aber den Lötkolben anwärmt, um zusätzliche Brücken ins Netzteil zu löten, lohnt sich ein Blick ins BIOS: Die meisten BIOS bringen praktischerweise eine entsprechende Option mit. In meinem AwardBIOS heißt sie zum Beispiel AC Loss Auto restart

La Fonera

Nach dem Umzug verloren geglaubt und heute endlich wiedergefunden: Mein kleiner La Fonera! Demnächst werde ich mich mal daran wagen die Firmware gegen OpenWrt auszutauschen. Das stand schon auf meiner ToDo-Liste, bevor der La Fonera verloren ging…

La Fonera