Tierrechtler sind Idioten

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5 Kommentare

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  1. Hallo, ich bin ein manueller Trackback:

    http://veg.gs/de/blog/view/398

    Kommentar by yetzt — 13. März 2007 #

  2. Kritik am herrschaftsfreien Antispeziesismus: http://tierethikblog.de/2007/01/12/viele-forscher-leiden-unter-dem-nih-syndrom-interview-franz-p-gruber/#comment-999

    Kommentar by dada — 13. März 2007 #

  3. “Wenn eine Handlung kein Wirkung hat (und es ist offensichtlich, dass für bereits weggeworfene Tierprodukte kein weiteres Tier leiden oder sterben muss) und ich diese Handlung dennoch ablehne, bin ich ein Gesinnungsethiker.”

    hier rächt sich die kontextlosigkeit und gesellschaftsvergessenheit der traditionellen ethik. genauso wie sich dein denken auf dein handeln auswirkt, funktioniert das auch umgekehrt (dialektik?). jedes handeln hat viel mehr wirkungen, als nur die offensichtlichen. die frage ist, ob du mit dem gesellschaftlichen bild von tieren als rohstofflieferant_innen brichst oder nicht. falls ja, dann ist auch ein weggeworfenes leichenteil ein solches und nicht ein lecker lebensmittel.

    im übrigen find ichs erschreckend, wie weit der glaube an die “freie marktwirtschaft” (stichwort angebot nachfrage) anscheinend verbreitet ist. allein die doch allgemein bekannte tatsache der massiven subventionierung der tierausbeutungswirtschaft müsste da doch stutzig machen. will sagen: was du oder ich kaufen oder auch nicht kaufen, hat bei der geringen veg*anzahl zunächst mal überhaupt keine auswirkungen auf den speziesistischen massenmord.

    …schreib ich dir jetzt mal, ohne die rezension überhaupt gelesen zu haben.

    und als ps: es gab mal einen “tierrechts-philosophen” – dreibuchstabig abgekürzt ;) -, der konnte mit kritik und abweichenden meinungen auch nicht umgehen. gabs von dem nicht auch mal einen text, der fast die gleiche überschrift hatte wie dieser blogeintrag hier (inkl. androzentrischem sprachgebraucht)? kann mich natürlich auch irren.

    Kommentar by reply — 14. März 2007 #

  4. Im rezensierten Artikel wird die kritische diskursive Wirkung des Containerns angesprochen. Beim Verzehr von unveganen Lebensmittel aus dem Conatiner ist es wichtig das eigene Handeln transparent zu machen; das gleiche gilt übrigens für den Konsum einer Tofuwurst, denn die ist auf den ersten Blick auch nicht von einer Fleischwurst zu unterscheiden. Wer als Veganerin in der Öffentlichkeit irgendwelche Fleichnachbauten konsumiert, bricht ebenfalls nicht das gesellschaftlich weit verbreitete Bild von Tieren als nutzbaren Ressourcen. Eine unerwünschte diskursive Wirkung ausschließlich auf das Containern zu beziehen, greift meines Erachtens zu kurz.
    Grundsätzlich ist es eine gute Idee die Rezension oder den Artikel, auf den sich die Rezension bezieht, das könnte viele Fragen erübrigen. ;)

    Dass unser Konsumverhalten keine messbare Wirkung auf die Waren hat, die produziert werden, stimmt. Viel wichtiger ist eben die diskursive Wirkung – und die muss ich gut rüberbringen, unabhängig davon, ob die Produkte nun vegan oder freegan sind.

    Kommentar by tom — 14. März 2007 #

  5. ich habe den eindruck, dass du tom ihre dialektik zum vorwurf machst. die welt ist verdammt komplex und nur mit dialektischer (ich mag das wort nicht, weil da zu viel k-sektentum mitschwingt und joerg, der im prinzip dialektische herangehensweisen eingefordert hat, hat es geschafft, dieses wort zu vermeiden) herangehensweise einigermassen ansatzweise erfassbar. genau diese herangehensweise fordern wir ein, nicht nur stumpfes beharren auf direkt erfassbaren (vermeintlichen?) kausalzusammenhaengen.

    Kommentar by yetzt — 14. März 2007 #

Sorry, keine Kommentare erlaubt.